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Leider sind wir erst spät gemeldet worden und starten daher im hintersten Hinterfeld, in Block MÖO. So ist es ein langer Weg bis zur Spitze...

Roy muß 5 Minuten vor dem Start noch an seinem Reifen rumfummeln und hat prompt einen Platten: „Never change a running bike !“ ... 20 Minuten nach dem Start können wir endlich unseren PowerOn-Knopf drücken ... schnell ist man aus Hamburg scheinbar draußen und auf dem flachen Land ... es fährt sich ganz gut in einer großen Gruppe, die wir immer wieder anführen ... wir fahren zu schnell, ich muß Roy erinnern, daß er für Ronald Ersatz ist ... Olli (ist unser gewählter Kapitän) muß; nach 30 Kilometer bereits aufs Klo, kämpft sich dann aber bis KM 80 durch ... der Rest des Feldes besticht uns zum Weiterfahren mit Riegeln und Getränken, als ich bei der ersten Verpflegungsstelle schon anhalten will: „ihr fahrt so gut und kontinuierlich“ ... Wir sehen dreimal durchgebrochene Rahmen am Rand liegen und einige Stürze live, was keine Freude ist ... inzwischen sind wir durch Hamburg Bergedorf gefahren, haben die Elbe überquert und sind in Niedersachsen ... Roy fährt immer wieder vorne und sorgt für Stimmung bei den Zuschauern ... Jörg liefert sich fesselnde Ortsprintduelle mit Roy in Over und sonstigem Hamburger Hinterland; muß dann aber leider nach 72 km mit Oberschenkelkrampf aufgeben. Er sagt dazu: „Das schlimmste ist, wenn der Besenwagen kommt, und sagt: ‚Du bist raus ! Startnummer abgeben !’“ ... Julia hält neben den SingleServ von PowerBar auch noch einen second serve bereit; liefert die nötigen PowerBar-Riegel in den Varianten WildBerry, Orange oder Promo ...

Mittendrin werden wir doch als Weltraumjogger entdeckt, obwohl wir doch alle als PowerBar gut getarnt sind ... Thorsten erklimmt alle Steigungen locker und scheinbar ohne Anstrengungen (Originalzitat: „Die Brücken waren herausfordernd“) ... er ist der wahre Kapitän, hält uns alle zusammen ... er ist zum echten Radfahrer mit rasierten Beinen geworden ... ich oute mich als Nichtradfahrer, weil ich keine Handzeichen beim Aufstehen gebe ... gewinne doch zufällig einen Ortssprint in Ehetorf, wobei ich dafür aber im Ziel-Finish gnadenlos abgestraft werde ... Roy macht immer wieder Witze, wie: „Thorsten, Dein Transponder ist weg...“ ... Wir sind nun bei Kilometer 80 und machen beim Verpflegungsstand eine Pause. Olli regt sich, weil der PowerBar-Bogen so schlecht positioniert ist: „Die kriegen dafür keine Riegel mehr !“ ... die Fahrt geht über die Harburger Berge, wir sind ein wenig aus dem Tritt, ehe wir ins Hafengebiet von Hamburg kommen ... ein Höhepunkt dieser Fahrt ist sicherlich die Fahrt über die Kohbrandbrücke ... kurz vor dem Ziel können wir uns noch entscheiden, ob wir doch noch die 170 Kilometer fahren wollen ... ich danke ab und schleppe mich ins Ziel ... die Zielankunft ist mit Zuschauern überseht und man fühlt sich ein wenig wie Jan ... der Lohn ist ein kaputter Arsch ... und ein Finisher-Pin ! Wir kommen wieder !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Ergebnis:

  Power Bar 14:20.24,2 238.
6899 Born Thorsten 3:35.05,1 1321.
6901 Scherf Ronald (Roy) 3:35.05,7 1322.
6900 Büttel Oliver 3:35.06,5 1323.
6902 Schwarzkopf Julia 3:35.06,9 47.
6904 Tischer Hans-Jörg 3:35.09,3 1324.
Schnitt: 31,778 km/h


Bleibt noch zu erwähnen, daß Erik Zabel den Weltcup gewonnen hat, der parallel stattfand: in 5:59:02 über 251 km. --> Schnitt: 41,8 km / h
Danken wollen wir noch Olaf „Eule“ Lorenz, der als PowerBar-Vize und Teamchef die tollen Fotos gemacht hat und Ulli & Tini aus Kellinghusen. Ulli (im Block I weit vor uns gestartet) ist in einem großen Feld mit Schnitt 37 gefahren;,diese großen Felder haben wir leider nicht gesehen... Danke, daß wir bei euch schlafen durften !ß

Und: Der Vorteil der PowerBar-Shirts ist der durchgängige Reißverschluß beim K... ! 

Hansel