Nasses Vergnügen

Elf Weltraumjogger machten sich in diesem Jahr anlässlich der Vereinsfahrt auf den Weg nach Kiel.Am frühen Morgen trafen wir uns am Breitenbachplatz, unser Kleinbus wurde mit Rädern, Zelten und diversen PowerBar-Taschen vollgestopft und dann fuhren wir ab. Während andere noch genüsslich frühstückten, lernten die Insassen des Kleinbusses das schöne Falkensee und seine Umleitungen kennen. Doch dann ging es bei fröhlicher Stimmung und Sonnenschein endlich richtig los...

 

 
Vor dem Start

Claus am Steuer ...

... ein paar seiner lustigen Mitfahrer
Zunehmend trübte sich das Wetter ein - aber nicht die Stimmung. Am Ziel im Stadion des Sportforums der Uni Kiel hatte es sich schließlich fröhlich eingeregnet. Aber kaum waren die letzten Zelte mitsamt des fehlenden Autos und dessen Insassen angekommen, hörte es auf und wir konnten uns häuslich niederlassen. Dann ging's auf in die Kieler Innenstadt - Vorräte sollten angelegt und Hunger gestillt werden. Irgendwann beim Bummel durch die wunderschöne Fußgängerzone begann es wieder zu regnen. Den Hungrigen wurde als Fischrestaurant die "Nordsee" (ja, richtig, die Kette, die es in Berlin auch häufiger gibt) empfohlen, nun, hätte man doch auf diesen Ratschlag gehört... Bei der Flucht vor dem Regen kamen wir in eine dieser modernen Einkaufs-Passagen, in der es auch ein nettes Selbstbedienungs-Restaurant gab. Der dort servierte Fisch soll noch am nächsten Tag in den Bäuchen rumgeschwommen sein...
Schließlich ging es zurück zum Transporter. Schon aus der Ferne erblickten wir unser Ziel - welch ein Schreck: Transporter leer! Eine Gestalt machte sich gerade noch an der hinteren Tür zu schaffen. Doch bevor der Endspurt angezogen und eine Prügelei entstanden war löste sich das Rätsel: Unser Transporter war unbehelligt und vollbepackt, er hatte sich hinter einem Campingwagen versteckt. Sein Doppelgänger glich ihm in jeder Hinsicht, sogar die Miet-Firma war die selbe, allerdings wurden mit diesem Wagen kleine Fußballer transportiert...

Zelten im Zielbereich, interessante Gespräche und gutes Essen
Von diesen anstrengenden Taten musste man sich erstmal erholen. Nach einem kleinen Schläfchen/Läufchen bekam man brandheiße Infos zum Wettkampf und Nudeln bis zum Abwinken. Anschließend ging es noch einmal in die Stadt. Jetzt wurde der örtliche Bierkeller aufgesucht und ein Meter - vielleicht auch ein wenig mehr - Bier (kurz: ein Biter) verzehrt. Die Stimmung wurde allmählich lockerer. Die Bierdeckel flogen und ein führendes Mitglied des Präsidiums soll unbestätigten Berichten zufolge unter dem Pseudonym "Pete the Beat" ein Liedchen zum Besten gegeben haben. Doch der am nächsten Morgen anstehende Triathlon lockte dann alle wieder in ihre Zelte. Auf zwei Stadtkinder wartete aber noch eine Sensation: ein Igel direkt vor dem Zelt!

Startvorbereitung
Tags darauf fand der heiß erwartete Wettkampf statt. Schon der Weg zum Start war nicht so einfach. War es am Vorabend ein Orangensaft zuviel, die Aufregung oder einfach die Wechselzonentüte zwischen den Speichen? Einer unserer Teilnehmer zeigte jedenfalls eine zirkusreife Vorwärtsrolle mit Fahrrad, anschließendem Aufstehen, Rad richten und Weiterfahren. Das brachte ihn nicht weiter aus der Ruhe. Auch nicht, dass er zwei Minuten vor dem Start den Neo noch nicht anhatte - das ist für ihn inzwischen Routine. Souverän bewältigte er schließlich seinen ersten Mitteltriathlon.
Nach und nach stiegen alle Weltraumjogger ins Wasser, um ihre verschiedenen Distanzen in Angriff zu nehmen. Ins Ziel kamen:
  • beim Sprint: Karsten, Thorsten und Rita
  • beim "Triathlon"(Kurztri): Claus, Nico, Marcus, Tanja, Michael und Thomas
  • beim Mitteltriathlon: Marc
Claus konnte seine Alterklasse für sich entscheiden, Rita wurde in ihrer AK 3. Weitere Ergebnisse gibt's hier. Leider kann der Wettkampf hier nicht mit Bildern dokumentiert werden, sie sind auf unerklärliche Weise gelöscht worden. Sorry!

Helden im Ziel

Freude trotz Regen
Auch an diesem Tag durfte der Regen nicht fehlen. Kaum waren wir alle im Ziel, ging's wieder kräftig los. Die Siegerehrung wurde im Nassen zelebriert, bei der Tombola wurden wir durch zwei Gewinne entschädigt. Es folgte noch das beliebte Wir-packen-unsere-nassen-Zelte-im-Regen-ein-Spiel, dann fuhren wir unter dem Regenbogen wieder nach Hause.

Doppelter Bogen