Vereinsfahrt

Samstag, 9:00 Uhr Abfahrt (?) - Treffen (!) Breitenbachplatz, Räder ein-, aus-, ein-, aus- und wieder einpacken, los zur Beusselstraße, um Roy abzuholen, dann noch zur Holzhauser Straße, dort fahren wir an Goldi vorbei, aber laden ihn dann doch noch ein. Problemlos fährt uns Wolfgang nach Ratzburg.

 

 

Auf dem Ratzeburger Parkplatz treffen wir Claus. Nach kurzem Zögern (darf man hier wirklich? hier durfte man doch immer) Aufbau der Zelte. Stadtbummel mit Abschluss beim örtlichen Döner-Mann. Eine Gruppe absolviert eine letzte Trainingsfahrt, der Rest schläft - begleitet von Kindergejuchzte aus dem Freibad nebenan - auf der Wiese. Als alle wieder da sind geht es zur Startnummernausgabe, anschließend gibt es die Wettkampfbesprechung für Mitteltri und auch für "OD" (Olympische Distanz). Hinterher auf zur Nudelparty in der Jugendherberge und wieder zurückhetzen zur Dampferfahrt mit Flamenco-(Flamingo-?!?)Darbietung. Vielleicht sollte ich Triathlon aufgeben und stattdessen Flamenco tanzen? Oder war es doch ein wenig zuviel Bier? Wieder an Land finden wir Preston, der apathisch auf einer Bank hängt. Waren es zu viele Kegel-Kugeln oder zu lange Autofahrten? Nur die Aussicht auf ein Bierchen lockt ihn von seiner Bank weg hin zu unseren Zelten. Alle anderen gönnen sich noch ein kleines Eis von der legendären Eisbude. Bevor sich alle in ihre Zelten verkriechen, gibt es noch ein kleines Abend-Meeting. Dann wird es - abgesehen von einer Party im Schwimmbad - ruhig. Doch mitten in der Nacht kracht es: Ein Gewitter nähert sich! Plötzlich dringt aus allen Zelten Gemurmel. Man vertreibt sich die Zeit mit dem Zählen der Sekunden zwischen Blitz und Donner. Wie weit ist es noch oder schon wieder weg? Regen darf natürlich auch nicht fehlen. Am nächsten Morgen müssen die Mitteltriathleten (Wolfgang, Roy, Peter A.) früh raus, der Rest startet zwei (Kurztri, auch OD genannt: Goldi, Claus, Elke, Thomas H., Rita) bzw. drei Stunden (Volkstri: Doris, Hansel - auch Preston genannt -, Roger - diesmal sogar in einer Woche vom Ironman zum Volkstriathleten ;-), Dieter) später. Etwa fünf Stunden nach dem ersten Start treffen alle nach und nach im Ziel ein. Es herrscht allgemeine Erschöpfung und alle sind sich einig: Niemand hatte die Laufstrecke so schwer in Erinnerung. In den folgenden Stunden gibt es ein großes Hin+Her: Die einen gehen Duschen, die anderen kommen schon wieder zurück, die ersten haben schon ausgecheckt und die Zelte abgebaut, einzelne sind völlig verschwunden. Als der Bus schon fast vollständig eingeräumt ist, steht noch ein Zelt. Der Gang zu Siegerehrung und Ergebnislisten lohnt sich: Elke (bei ihrem ersten Triathlon) und Wolfgang haben dritte Plätzen in ihren AKs erreicht! Während die letzten ihr Zelt abbauen, gehen die anderen Essen. Dort gelingt es dem Kellner tatsächlich, sämtliche Bestellungen im Kopf zu behalten, nur das Knoblauch in der Pesto-Sauce fehlt. Und endlich steigen alle wieder in den Bus und das Auto. Frage: Werden wir es noch bis zum Wahl-Duell schaffen? Die Autobahn ist etwas voller als auf der Hinfahrt, doch Roger steuert uns souverän durch alle Stockungen. In Berlin werden alle in umgekehrter Reihenfolge wieder ausgeladen und der bis-vor-die-Tür-Liefer-Service ausgebaut. Und dann ist alles vorbei.

Ergebnisse

Rita