Von Freitag, 11.02. bis Sonntag, 13.02.2011 trafen sich einige Weltraumjogger um das erste Schwimm- und Athletik-Trainingslager zu bestreiten und zu überleben.

Nachdem einige wenige von uns dem in Kienbaum ebenfalls anwesenden Handballnachwuchs glaubhaft erklärt hatten wir wären Astronauten, die sich im Schwimmbad auf die Schwerelosigkeit vorbereiten ging es ernsthaft ans trainieren.

Jan ließ von Anfang an alle Hoffnungen auf ein erholsames Wochenende im Keim – in der ersten Trainingseinheit – ersticken, wobei damit eigentlich auch niemand wirklich gerechnet hatte. Nach dieser Einheit waren alle - nicht zum letzten Mal -  schön erschöpft.

Abends trafen sich noch einige zum Feierabendbierchen oder zur Brause in der integrierten Lokalität. Sehr gemütlich und gesellig.

Am Samstag klingelte für ein paar Läufer der Wecker um 6 Uhr. Nach kurzem Hops über den Zaun – um diese Uhrzeit war noch abgesperrt – wurden lockere 8 Km – in den nächsten Ort und zurück absolviert. Frühstück und – nach kurzer Pause – ab in den Pool. Danach, nach wenig Zeit zum – wiedermal – Umziehen und Duschen gab´s dann Mittag und – endlich – etwas Ruhe, die für kleine Spaziergänge oder „Extrem-kurz-couching“ genutzt wurden. Eine der anstrengendsten Einheiten – vor allem koordinativ – fand in der Laufhalle statt. Eine 365m lange Tartanbahn mit 2 Steilkurven die zum „Warm“laufen 8x umrundet wurde. Kraftübungen und Lauf ABC rundeten die Laufeinheit ab.  *puh*  Auch jetzt hatten wir gerade mal eine Stunde bevor es erneut ins Wasser ging. Nach dem Abendessen, zum Ausklang des Samstages, zog es einige in die Sauna und den Whirlpool und andere auf die Kegelbahn.

Auch am Sonntag – ist denn noch nicht Schluss -  klingelte der Wecker um 6 Uhr. Diesmal allerdings für alle, denn es stand die „vor“letzte Schwimmeinheit auf dem Programm. Diese absolvierten wir in einer zunächst vom Neonlicht erhellten, später sonnendurchfluteten Schwimmhalle. Genialer Lichtwechsel. Wiederum optional stand danach lockeres Laufen auf der, zur Anlage gehörenden, 2,5 Km-Outdoor-Laufbahn zur Wahl. Ein paar fleißige, verrückte oder unersättliche – wie auch immer – liefen ein paar Runden. Der Rest erholte sich bis zum Mittagessen – nebenbei erwähnt war die Verpflegung hier 1A – bei weiteren Spaziergängen oder einfach auf dem Zimmer. Die Abschlußquälerei, - ääh - Abschlußtrainingseinheit setzte sich dann aus einem Gymnastik-Stabi-Programm und dem abschließendem Ausschwimmen zusammen. Dieses Ausschwimmen ging von einer 3500m-Pyramide auf der Luschenbahn, zu denen ich auch nach wie vor gehöre, bis zu einer 4300m-Pyramide auf der Profibahn. Insgesamt wurden zwischen 11 und 16 Km geschwommen, ca. 90 Minuten Krafttraining durchexerziert und zwischen 5 und 16 Km gelaufen. Und auch die Handballmädels konnten wir nicht mehr überzeugen, dass wir „nur“ Triathleten und keine Astronauten sind. Müde und abgekämpft schleppten wir uns, und unser Gepäck, zu den Autos um uns schnellstmöglich auf der heimischen Couch ausruhen zu können.

Ein dickes Dankeschön noch einmal an Jan, der das alles organisiert und durchgeführt hat. Es hat und allen Spaß gemacht, da wir uns für unseren Sport ja gerne quälen und quälen lassen. Ich für meinen Teil hoffe, dass das der Beginn einer neuen Weltraumjogger-Tradition war. Also dann auf ein Neues in 2012.

Euer Kola


P.S. Über ergänzende Kommentare wäre ich dankbar.