Sicherlich wird dieser 8. Juli als ein Meilenstein in die Geschichte der Weltraumjogger eingehen. Meines Wissens nach gab es bei den WJ noch nie so viele erfolgreiche Langdistanzfinisher in einem Wettbewerb. Auch auf diesem Wege Gratulation!

Im langen Schatten dieses Ereignisses lud zu gleichen Zeit, das Tri-Team zum 6. Aquathlon (Schwimmen und Laufen) im Groß-Glienicker See nach Spandau-Kladow. Startzeit war 10:00 (Lang: 2x 700+13) bzw. 10:30 Uhr (Kurz: 700+6,4). Leider sind solch angenehmen Startzeiten aufgrund verschiedener Ursachen eher die Ausnahme. Zumal der Gedanke an einen günstigen Radstellplatz die meisten dann doch recht früh aufbrechen lässt. Dieses Problem stellt sich hier nicht. Die Wechselzone ist sehr übersichtlich, drei Ausrüstungsteile sind völlig ausreichend und auch die Streckenlängen schrecken nicht. Eigentlich hervorragende Voraussetzungen für einen gelungen Vormittag. Auch war das Wetter zuvor eher bescheiden, aber am Sonntag herrschten angenehme 22° C, nicht zu kalt für davor und danach, nicht zu warm für das Laufen.


Zum Wettkampf:
Die Einweisung umfasste ca. fünf Sätze, im Kern zwar fast ausreichend, aber manchmal ist mehr wirklich mehr. Nach dem die "Langen" ihren obligatorischen Landgang hinter sich hatten (Umlaufen einer Fahne auf dem Startufer vor der zweiten Schwimmrunde), waren dann die neolosen "Kurzen" aufgefordert, sich eingedenk des Windes zu entscheiden, Einschwimmen oder nicht? Da ein Landstart vorgesehen war, wurde bei dieser Entscheidung schon deutlich die antizipierte Kältetoleranz geprüft. Ein bedeutsamer Konflikt, zumal sich der Start um einige Minuten verzögerte. Die zwei Erfahrenen der drei teilnehmenden WJ kannten diesen Konflikt schon aus den Vorjahren und nutzten a l l e Vorteile eines Neos.
Rita stieg dann als 11. mit 11:31 Min. aus dem Wasser und ist bei diesem Tun auf verschiedenen Fotos der Galerie auch zu sehen. Peter folgte, während Knut (diesmal der Z., der A. wäre wohl kaum auf Position 21 mit 12:37 Min. dem Wasser entstiegen) ein wenig zurücklag. Der Lauf brachte dann in Teilen eine ungewöhnliche Umkehrung. Zwar konnte Knut zunächst Peter und dann Rita überholen, aber nachdem er warmgelaufen war, fehlten Peter nur noch wenige Meter um die alte Reihenfolge wieder herzustellen. Rita belegte bei einem Laufsplit von 30:15 mit einer Endzeit von 41:46 Min. in ihrer AK wieder einmal den ersten Platz (!), während Peter immerhin Dritter in seiner AK wurde (Endzeit 41:28 Min.). Knut musste sich mit 41:20 Min. mit dem vierten AK-Platz begnügen. Das Gesamtbild unter: www.aquathlon-berlin.de

Die Sonne schien dann auch den Rest des Tages, und vor dem Hintergrund der erträglichen Gesamtbelastung war es möglich dies auch zu genießen. Zudem war sowohl die Ergebnisliste vor Ort als auch im Internet recht zeitnah verfügbar, inklusive vieler Bilder. Ein Service der leider nicht immer gegeben ist (siehe Volkstri!!).

Ein kleiner Wehrmutstropfen wurde am Ende von einigen Anwohnern in den Veranstaltungswein gegossen. Genervt von den tausenden Wochenendausflüglern wollte ein selbsternannter Sheriff das Tor zu einem Waldweg verschliessen(!), auf dem viele Teilnehmer (Und das DRK !) ihren Wagen parkten.

Also insgesamt eine empfehlenswerte Veranstaltung mit vielen kleinen Annehmlichkeiten. Aber aufpassen beim Parken!!

Knut Z.