Zum ersten Wettkampf der Saison traf sich die Weltraumjogger-Jugend zu einer Zeit, die die meisten normalerweise noch im Bett verbringen. 07:00 Uhr war Treffpunkt bei Büttels in der Laehrstraße.

Die Herausforderung suchten: Johann, Chantal, Janne, Gynian, Julie, Carlotta, Jonas, Lena, Philipp und Leonie und Julian.

Für den Transport der Räder entpuppte sich die Investition von Hajo als wahres Raumwunder. Olli packte mal eben 8 Räder in den Bus und zwei hinten dran. Damit die Räder nicht allein fahren mussten, fuhren die Wettkämpfer bei Guido und Philipps Eltern mit.

24 Stunden früher hätten wir einen schönen Sommertag gehabt, doch leider purzelten die Temperaturen über Nacht von 25 auf 9 Grad (Tageshöchstwert).

Die Hinfahrt verging schnell. Wir hatten Chantal, Julie und Carlotta in einer Reihe. Da wurde geredet und geredet und geredet. Es wurde auch über Fußball gefachsimpelt. Wer welchen Verein am besten findet. Eines der Mädchen: „St.Pauli find ich am besten, die haben eine tolle Trikotfarbe“. Wir spielten Autobingo und es gab Punkte zu gewinnen für den, der zuerst Rehe sah oder einen Sänger erkannte. Zwar wurden dann schnell Kraniche zu Rehen und Kiefern zu Fichten, aber das ist eine andere Story.

Schließlich war der Wettkampf zwar als Triathlon ausgeschildert, aber es gab trotzdem Orientierungsschwierigkeiten. Da hatten wir Glück, dass uns ein Streckenposten zunächst den Weg unter mehreren Prücken - er meinte Brücken – erklärte und uns dann sogar auf seinem Hollandrad als Lotse vorneweg fuhr.

Darauf folgten die Wettkämpfe. Die Strecke und Abwicklung war gut organisiert. Windschattenfahren war erlaubt. Schade nur, dass zuvor Reiszwecken auf der Strecke ausgelegt wurden, so dass 5 Athleten anderer Vereine mit Platten ausschieden. Die Kälte zog über die Stunden in die Glieder der Teilnehmer und Betreuer und so froren einige auf Ihren Rennern ziemlich.

Johann kam nach kleinen Schwierigkeiten beim Radabstieg auf den zweiten Platz. Chantal schlug sich wacker.
Janne siegte bei den Schüler B souverän, nachdem er als zweiter nach dem ersten Lauf und dem Radfahren kam.
Gynian verlor seinen 3. Platz nach dem ersten Lauf leider beim Radfahren.
Jonas hatte beim ersten Lauf wiederholt Atemprobleme, konnte deshalb beim Radfahren erst spät in einer Gruppe mitfahren. Philipp meisterte die Strecke in gewohnt lockerer Manier und kam kurz hinter Jonas ins Ziel. Dass Jonas nicht schon bei der ersten Laufrunde wegen der Atemproblemen alles hingeschmissen hat, verdankt er auch Phillip, der ihn beim Vorbeilaufen mit den Worten "komm Jonas, weiter" aufmunterte.
Lena, Julie und Carlotta starteten gemeinsam bei den Schülerinnen A. Julie lief wie gewohnt sehr stark und ging als erste aufs Rad. Carlotta und Lena folgten jeweils mit einigem Abstand. Lena konnte Carlotta einholen, einige Zeit im Windschatten mitnehmen und dann auch Julie überholen. Schließlich lief Julie nach dem zweiten Wechsel dann wieder davon.
Julian musste in der Jugend B bei der Deutschen Meisterschaft schon beim Laufen die ersten ziehen lassen und verlor dann bei den Wechseln Zeit, weil er mit Klicks fuhr und zweimal Schuhe wechseln musste: "Das mach ich nie wieder". Schließlich waren beim Radfahren dann die guten Gruppen schon zu weit, so dass er recht lange allein fahren musste.
Leonie startete als letzte von uns ebenfalls in der Jugend B bei der Deutschen Meisterschaft. Ganz vorne war das Tempo beim Laufen schon zu schnell und so wechselte sie in der dritten größeren Gruppe. So blieb es auch bis zum 2. Wechsel. Hier führte Leonie die Gruppe auf dem Rad an und stürzte dann unglücklich beim Radabstieg.

Wir sahen einige Stürze vor allem bei den Laufstarts, und manche absolvierten den Wettkampf mit blutverschmierten Gesichtern, Ellbogen und Knien. Ansonsten merkt man, dass jetzt bei den Kindern die Wettkämpfer immer länger werden. So mussten die Schüler A und Jugend B immerhin 2,2 km Laufen, 11 km Radfahren und 1 km Laufen. Wettkampfzeiten zwischen 30 und 40 Minuten zehren da schon ganz schön an den Kräften.

Die Rückfahrt war dann erheblicher ruhiger. Sport und frische Luft machen halt müde. Eine tolle Truppe mit Potential für weitere Erfolge und schöne Wettkämpfe.

Bis zum nächsten Wettkampf!

Ergebnisse der Weltraumjogger-Jugend: hier