Comeback beim Spreewald-Triathlon

Zehn Jahre sind seit meinem letzten Start auf der Olympischen Distanz vergangen. Dazwischen lagen eine Mitteldistanz und ein Ironman (in Regensburg), eine Rückenreha, ein Sieg beim Volkstri, fünf Jahre Triathlonpause wegen Rücken und viele tolle Erlebnisse und Erfolge beim Schwimmen in Seen, Meeren und diversen Schwimmbecken.

Letztes Jahr wagte ich mich wieder auf die ersten kleinen Triathlon-Distanzen mit Höhepunkt beim BerlinMan-Jedermensch. Und da es mir zu gut geht, bedurfte es einer Steigerung in diesem Jahr: Kurzdistanz im Spreewald!

Freiwasserschwimmen 2019

10.8.19 Neuruppiner Langstreckenschwimmen (10km)
Mein A-Wettkampf dieser Saison wartete im Ruppiner See. Zum dritten Mal die 10 Kilometer. Die Strecke kenne ich ja mittlerweile und auch die Distanz und ihre Schwierigkeiten. Die Hauptschwierigkeit ist, dass ganz proportional zu einem Marathon bei 8 km so eine Grenze zu sein scheint ab der es schwierig wird. Ich war gespannt ob ich diesen Zeitpunkt in diesem Jahr einfach mal durch größere Entspanntheit hinauszögern könnte.

DM Duathlon Jugend und Junioren

Duathlon DM war Nice. Erstes Laufen war solide konnte mit den anderen gut mitlaufen um dann auf dem Rad mit drei anderen (2 Junioren, 1 Jugend A Athlet) HAM zu gehen. Konnten uns gut von den anderen absetzen und so den letzten Lauf zu zweit bestreiten, bzw. den Sieg zwischen uns ausmachen.

Kondiusman 2019

Das Rennen ging für mich nicht besonders gut los, nach einem zu kurz geratenen Aufwärmen tat ich mich im Prolog noch recht schwer. Beim Schwimmen im zweiten Durchgang, ging es mir schon deutlich besser, so konnte ich als zweiter auf die Laufstrecke gehen.

Dank Vereinsbus aufs Kenia-Podium

Neben einem Kenianer auf dem Halbmarathon-Podium zu stehen (unterhalb natürlich), das ist schon etwas Besonderes. Vor allem, wenn der eine echt keniasche Bestzeit hat. 1:01, das sind schon fast Elius-Kipchoge-Sphären. Der Halbmarathon-Zweite, der auf der anderen Seite dieses Siegers steht, den wir nach dem Start erst im Ziel wieder sahen, erzählt es, als wir von dem Podest runter geklettert sind. An diesem Samstag, beim Beetzseelauf in Brandenburg an der Havel, ist der Kenianer für seine Verhältnisse quasi gejoggt und mit 1:11 ins Ziel an der Regattastrecke gekommen. Die wäre übrigens olympische Wettkampfstätte gewesen wäre, wenn Berlin sich erfolgreiche beworben hätte ...

Cross-Landesmeistertitel für Weltraumjogger

32 Jahre hatte Christian Hollmann warten müssen. 32 Jahre, bis er bei der Berlin-Brandenburgischen Crosslauf-Landesmeisterschaft am 18. November wieder ganz oben auf dem Treppchen stehen und den Titel in der Altersklasse M45 für sich und die Weltraumjogger gewinnen konnte. 1985 war Christian als Jugendlicher zuletzt Landesmeister geworden, auf seiner türkis-blauen Trainingsjacke prangte am Samstag auf dem Rücken der Titel-Aufnäher von damals - als ob er es gewusst hätte. Als Zweiter hätte Stefan Alberti neben ihm stehen können - hätte hätte Fahrradkette - wäre der nicht dieses Jahr in die Klasse M50 gerutscht, wo es (je oller, je doller) mit seiner Zeit nur zu Platz 4 reichte.

What a year!

Zwischen Lanzarote und Merzig: die Weltraumjogger-Highlights 2017

Der komplette Weltraumjogger des Jahres 2017 finished beim Ironman auf Lanzarote dank „Ivoisation“ trotz aller Misslichkeiten, läuft einfach mal rund um die Zugspitze, krault sich annähernd zehn Kilometer vom Festland auf eine ostfriesische Insel und verpasst nur knapp Bronze bei der Deutschen Meisterschaft. Jedenfalls kommt das heraus, wenn man die – natürlich ganz subjektiv empfunden – herausragendsten Weltraumjogger-Erleb- und Ergebnisse der Triathlonsaison 2017 samt anverwandter Sportevents übereinander legt.

DM Triathlon Jugend in Merzig (Saarland)

Erneut traten drei Weltraumjogger bei den Deutschen Meisterschaften an. Wieder galt es gegen die übermächtigen Starter und Starterinnen von den Olympiastützpunkten aus Potsdam, Neubrandenburg, Essen und Saarbrücken zu bestehen. Das gleiche galt natürlich für die weiteren Berliner vom TuS  Neukölln, SCC und dem TVB09. Knapp 8 Stunden Anreise bis an die französische Grenze, Strecke checken, Gegner checken, Räder einchecken...